Kundenauftrag:

Beratung, Konzeption und komplette textliche Überarbeitung der alten VBG-Leitfäden für die Online-Adaption.

VBG-Tierheime

Ausschnitt: VBG-Broschüre TIERHEIME
Online-Adaption

(Vorwort)

MENSCH UND TIER: DIE ÄLTESTE BEZIEHUNG DER WELT

„Tiere sind die besten Freunde des Menschen. Sie stellen keine Fragen und kritisieren nicht.“ So urteilte der amerikanische Schriftsteller Mark Twain im 19. Jahrhundert. Es gibt eine Menge Gründe für die enge Verbindung von Mensch zu Tier. Hierzulande leben derzeit schätzungsweise mehr als 30 Millionen Haustiere.

Und viele, die in Tierheimen auf ein neues Zuhause warten. Tiere sprechen eine andere Sprache, Tiere können sich nicht wehren, Tiere erfüllen zahlreiche Funktionen. Sie verdienen unsere ganze Liebe.

Unsere Aufgabe ist es, Sie in Ihrer Verantwortung als Führungskraft zu unterstützen. Wir helfen Ihnen, Tieren individuell ein artgerechtes Leben zu ermöglichen.

Auf diesen Seiten geht es daher um die sichere Pflege, Versorgung und Vermittlung von Haustieren wie Hunden, Katzen und anderen Kleintieren. Informationen zur Haltung von Wildtieren finden Sie hier: (Link einbauen)

Wir geben Ihnen als Tierheimleitung und Vorstand wertvolle Hinweise, wie Sie

 

Herzlichen Dank an alle Mitarbeiter des Deutschen Tierschutzbundes e.V., die mit ihrem Engagement zur Erstellung dieses Leitfadens beigetragen haben!

Wir freuen uns über Verbesserungsvorschläge und Anregungen. (E-mail oder Link zum Kontaktbutton einfügen)

NICHT JEDER BESUCHER IST NETT

Tierfreunde müssen keine Menschenfreunde sein. Bereiten Sie Ihr Personal deshalb auf den Umgang mit schwieriger Kundschaft vor.

FESTE FEIERN OHNE BÖSES ERWACHEN

Damit alle ihren Spaß haben und keiner das Nachsehen, beachten Sie bei der Planung von Veranstaltungen die Sicherheitsbestimmungen. Dann bleibt der „Tag der offenen Tür“, die Projektwoche oder was immer gerade ansteht, noch lange in schöner Erinnerung.

ECHTE PERSÖNLICHKEITEN

Wenn der soziale Hintergrund, das Vorleben und die Charaktereigenschaften von Hunden nicht bekannt sind, ziehen Sie eine sachkundige Person zurate.

NICHT VERGESSEN: DER STECKBRIEF!

Name, Alter, Vorlieben, Abneigungen: Machen Sie es Tierfreunden leicht, ihren neuen Liebling zu finden! Bringen Sie Tafeln an, auf denen Sie die wichtigsten Informationen Ihrer tierischen Bewohner eintragen.

SO SCHAFFEN SIE OPTIMALE BEDINGUNGEN FÜR DIE ARBEIT MIT TIEREN

Je besser die Abläufe in Ihrem Tierheim strukturiert sind, desto mehr Zeit bleibt für die Beschäftigung mit Ihren Zöglingen. Und das ist ja das eigentlich Wertvolle an Ihrer Arbeit.

IMMER EINE HERAUSFORDERUNG: DIE HUNDEHALTUNG IM TIERHEIM

„Hunde haben alle guten Eigenschaften des Menschen, ohne gleichzeitig ihre Fehler zu besitzen.“ So äußerte sich im 18. Jahrhundert Friedrich der Große, König von Preußen. 2014 sind rund 9,78 Millionen Haustierbesitzer in Deutschland auf den Hund gekommen. Damit ist er nach der Katze das zweitbeliebteste Haustier hierzulande. Mit Ausnahme von kranken und sozial unverträglichen Tieren schreibt die Tierschutz-Hundeverordnung für Hunde in Heimen die Gruppenhaltung vor.

WAU! DIE VORTEILE DER GRUPPENUNTERBRINGUNG

Das Leben in der Gruppe normalisiert das Sozialverhalten der Hunde untereinander und gegenüber dem Menschen. Da die Tiere nicht bei jedem Geräusch anschlagen, sinkt auch der Lärmpegel. Und damit die Anfälligkeit für Erkrankungen. All das verbessert die Ausgangslage für eine erfolgreiche Vermittlung in ein neues Zuhause.

(Box)

Eine Leidenschaft, die Leiden schafft: „Animal Hoarding“

Briefmarken- und Paninibildsammler kennt jeder. Es gibt aber auch Menschen, die Tiere sammeln. Dieses sogenannte „Animal Hoarding“ ist ein Krankheitsbild, bei dem Menschen Tiere in großer Anzahl horten, sie aber nicht mehr angemessen versorgen. Da „Animal Hoarding“ immer häufiger beobachtet wird, sind für den Einsatz von Tierheimen entsprechende Verhaltensmaßnahmen festgelegt.

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